„Hausarrest als Strafe für Hochhauswiderstand?“

17.07.19
NRWNRW, News 

 

Von Initiative „Unser Riese – Wir bleiben“

Nachbarschaftsinitiative kritisiert mangelnden Reparaturwillen an Fahrstühlen.

„Das gab es in der 44 jährigen Geschichte des Wohnparks Hochheide noch nicht“, so Michael Glasing, von der Nachbarschaftsinitiative „Beide Aufzüge eines Hauses sollen defekt sein und kein Reparaturdienst über Wochen zu erreichen? Ausgerechnet in dem Haus, um das sich jetzt Widerstand gegen die Zerstörung von günstigem Wohnraum formiert, müssen die Bewohner nun wochenlang 10 Etagen Treppen steigen, weil die Stadt als Eigentümer der Häuser die Reparatur der Fahrstühle nicht organisiert bekommt. Das kommt zu einem sehr komischen Zeitpunkt. Hat sich in der Stadtspitze vielleicht herumgesprochen, dass sie vor Gericht kaum Chancen gegen die Rechte der Bewohner hat und versucht nun die Bewohner raus zu ekeln?“

„Für uns zeigt sich hier wieder, dass sich die Stadtspitze kaum um die Belange der einfachen Bevölkerung kümmert“, ergänzt Sonja Bafcari „im Süden bauen sie große umweltzerstörende Bauprojekte für reiche Düsseldorfer, aber die Bewohner eines städtischen Hauses müssen durch das Nachbarhaus über das Dach in ihre Wohnungen. Wir haben Rollstuhlfahrer im Haus, die nun quasi Hausarrest haben und von Bekannten und Verwandten versorgt werden müssen. Wir nehmen das nicht hin und setzen unseren Widerstand gegen die Zerstörung unseres Zuhauses fort.“







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