Die Kunst der gleichen Bezahlung

06.03.23
NRWNRW, Feminismus, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Zum Equal Pay Day, der in diesem Jahr für den 7.März ausgerechnet worden ist, erklärt Ida Paul, frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von DIE LINKE NRW:

„Das statistische Bundesamt hat errechnet, dass der Gender Pay Gap im vergangenen Jahr bei 18 Prozent gelegen hat. Im Kulturbereich lag er mit 20 Prozent noch immer einige Punkte über diesem Wert, im Corona-Jahr 2021 waren es sogar satte 30 Prozent gewesen. Mehr Lohngerechtigkeit in Kunst und Kultur ist notwendig und könnte wegweisend für die gesamte Arbeitswelt sein. Tradierte Rollenstereotype bei der Besetzung von Führungspositionen in der Kulturwirtschaft, Besetzungen in Filmen, Soloparts in Orchestern oder Dirigent*innenstellen, bei Auftragsvergaben von Regieaufträgen und Drehbüchern oder Aufträgen in der bildenden Kunst, fehlende Diversität bei Entscheidungsbefugten und Auswahlgremien sowie fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Kulturbetrieb – all das muss endlich auf den Scheiterhaufen der Geschichte. In den Kommunen und auf Landesebene müssen konkrete Bestimmungen für Lohngerechtigkeit für die staatlichen Kulturbetriebe festgelegt werden. Die Kulturbranche könnte so zum Vorreiter werden in Sachen Equal Pay.“







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