Wüst leugnet NSDAP-Mitgliedschaft von Mikat


Paul Mikat 1983; Bild: Bundesrachiv, Foto: Reineck

04.11.09
TopNewsTopNews, Antifaschismus, NRW 

 

Helmut Kohl nahm "die Gnade der späten Geburt" für seine politische "Sauberkeit" in Anspruch. Hendrik Wüst, seines Zeichens Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, leugnet einfach, dass der ehemalige NRW-Kultusminister Paul Mikat (CDU) Mitglied der NSDAP war. Wüst kann die Ergebnissen einer Studie, die der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (DIE LINKE) in Auftrag gegeben hatte, "nur schwer ertragen".

"Erträglicher wäre die ganze Angelegenheit für Wüst und die Geschichtsverfälscher aus CDU und FDP, wenn sie sich den historischen Tatsachen stellen und die personellen Verflechtungen mit dem Nazi-Sumpf nach dem Krieg aufarbeiten würden", so Ralf Michalowsky, stellvertretender Landessprecher DIE LINKE. NRW.

Die Realitätsverweigerung der NRW-CDU gipfelt in einer geradezu skandalösen Pressemitteilung, in der Wüst geschichtsvergessen behauptet, die Linke würde "dreiste Unwahrheiten" verbreiten und Paul Mikat (NSDAP-Parteinummer 9596776 seit dem 23.4.1943) wäre nie in der NSDAP gewesen.

"Wer so mit seiner Geschichte umgeht ist völlig unglaubwürdig. Dass die CDU wegen ihrer personellen Verflechtung mit Altnazis nie im Verfassungsschutzbericht auftauchte spricht Bände", schließt Michalowsky.

Link zur Studie: http://sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf

PM Wüst:
http://www.cdu-nrw.de/index.php?id=1196&tx_ttnews[tt_news]=9583&tx_ttnews[backPid]=1141&cHash=d41eca450c




DasvergessenebrauneErbe.pdf



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