Jusos Saarbrücken-Stadt kritisieren verlogene Kampagne der Jungen Union


01.04.09
SaarlandSaarland, News 

 

Mit ihrer Kampagne gegen das Ganztagsschulmodell der SPD Saar verbreitet die Junge Union gezielt Lügen. In einer Ganztagsschule findet nach den Vorstellungen der SPD Saar nicht den ganzen Tag Unterricht statt: die Schüler können stattdessen Unterrichtsnachbereitung und Hausaufgabenbetreuung in Anspruch nehmen oder ein Freizeitprogramm nutzen, das gerade sportliche Aktivitäten beinhaltet.
Die Junge Union versucht bewusst, das falsche Bild in der Öffentlichkeit zu etablieren, den Schülerinnen und Schülern solle ihre Freizeit genommen werden.
In Wahrheit soll mit der Ganztagsschule ein sinnvoller Rahmen geschaffen werden, in dem gerade sozial benachteiligte Kinder Hilfe beim Lernen und Erledigen von Hausaufgaben sowie die Chance bekommen, beispielsweise ein Instrument zu erlernen. Außerdem sollen Kinder und Jugendliche zu gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichaltrigen angeregt werden.
"Besonders zynisch ist aber, dass die Union selbst das achtjährige Gymnasium (G8) im Saarland eingeführt hat. Gerade diese Maßnahme nimmt den Schülerinnen und Schülern ihre Freizeit und sorgt dafür, dass die Nachbereitung des Schultags oftmals bis in den Abend hinein andauert. Mittagessen gibt es dabei leider in den seltensten Fällen. Das ist Ganztagsschule à la CDU Saar", so Philipp Schneider, Vorsitzender der Saarbrücker Jusos.
Die Sorgen um die Freizeit der Schülerinnen und Schüler ist nach Meinung der Saarbrücker Jusos Heuchelei pur.

 







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