DIE LINKE.Saarbrücken: Öffentlichen sozialen Wohnungsbau wiederbeleben

23.09.21
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saarbrücken

Bodenspekulationen verbieten, Immobilienspekulationen beschränken – Wohnen ist ein Menschenrecht, auch im Regionalverband Saarbrücken!

DIE LINKE.Saarbrücken fordert CDU und SPD in Land und Kommunen auf, mehr zur Wiederbelebung des öffentlichen Wohnungsbaus zu tun. „Im Regionalverband und vor allem in der Stadt Saarbrücken fehlt bezahlbarer Wohnraum, auch weil die CDU-geführten Landesregierungen den sozialen Wohnungsbau viele Jahre lang regelrecht eingestellt hatten und auch jetzt noch ungenügend fördern“, erklärt der Kreisvorsitzende und Saarbrücker Landtagsabgeordnete Dennis Lander.

„Nach wie vor setzt die Landesregierung vor allem auf Zuschüsse und Bürgschaften für Private, statt die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und die - Genossenschaften stärker zu unterstützen. Im Saarland ist der Soziale Wohnungsbau gerade einmal mit lächerlichen 0,1% an der Gesamtheit aller Wohnungen beteiligt!          
Neben einen Ausbau des Sozialen Wohnungsbaus ist ein Verbot von Bodenspekulationen ebenso notwendig wie eine starke Beschränkung von Immobilienspekulation - Gewinne aus solchen Geschäften müssen effektiv besteuert und sogenannte Share-Deals durch das Schließen der entsprechenden Gesetzeslücke verhindert werden.“  

„Wenn die Kaltmieten im Regionalverband selbst für einfache und Wohnungen in den letzten Jahren um mehr als ein Fünftel angestiegen sind und laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung rund 60 Prozent der Haushalte in einer zu teuren oder zu kleinen Wohnung leben müssen, dann stimmt etwas ganz grundsätzlich nicht mehr“, ergänzt Mark Baumeister, der Direktkandidat der LINKEN für Saarbrücken und Gewerkschaftssekretär. Wenn selbst im Sozialen Wohnungsbau trotz der Wohnungsnot und der zunehmenden Armut der Mieter*innen die Mieten steigen, sei die Sinnhaftigkeit der herrschenden Wohnungspolitik ernsthaft in Frage gestellt.    
    
„Es darf nicht mehr so weitergehen, dass bei teuren Wohnungen munter neuer Leerstand geschaffen wird, Ortskerne zunehmend verwaisen und die Menschen mit schmalerem Geldbeutel keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden können. Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht“ und gerade den Menschen mit weniger Einkommen und ohne Vermögen muss man zu diesem Recht verhelfen.“







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