Orca Ula im Loro Parque gestorben – PETA fordert TUI erneut auf, Ticketverkäufe für Meeresparks einzustellen

12.08.21
UmweltUmwelt, Internationales, Bewegungen, TopNews 

 

PETA UK kommentiert

Einer Meldung des kanarischen Meeresparks Loro Parque zufolge starb das Orcamädchen Ula am Dienstag im Alter von zwei Jahren. Darüber informierte PETA die TUI AG und appelliert erneut an den Vorstand des Reiseunternehmens, den Ticketverkauf in Meereszoos wie Loro Parque endlich einzustellen. Mimi Bekhechi, Vizepräsidentin der Internationalen Programme bei PETA UK, kommentiert Ulas Tod im Loro Parque:

„Ulas viel zu früher Tod – übrigens schon der zweite derartige Todesfall im Loro Parque in diesem Jahr – erinnert uns auf tragische Weise erneut daran, dass diese empfindsamen und intelligenten Tiere nicht in winzige Becken gehören. Es braucht keine Autopsie, um zu wissen, dass all das Leid, der Stress und die Langeweile eines Lebens in einem Betonbecken die Orcas stark belasten.

PETA und andere Fachleute für Meeressäuger hatten bei den Orcas im Loro Parque bereits Gesundheitsprobleme und eine starke psychische Belastung festgestellt. Auch in Ulas Fall wurde wieder und wieder gewarnt. Manchen Orcas fehlen Zähne, andere weisen am ganzen Körper Bissspuren auf, die von Artgenossen aus lauter Frustration über die beengte Gefangenschaft verursacht werden. Die Tiere treiben apathisch an der Wasseroberfläche und zeigen Verhaltensweisen, die von Orcas in freier Wildbahn nicht bekannt sind.

Für Ula ist es zu spät. Das Leben, das sie verdient hätte, wird sie nun nicht mehr bekommen. Doch für Morgan – Ulas Mutter – und die anderen Orcas kann der Loro Parque das Blatt noch wenden. Die Tiere müssen an betreute Meeresbuchten überstellt werden, wo sie in einer naturnahen Umgebung ein beinahe freies und artgerechtes Leben führen könnten. Zudem können wir alle zum Wohl der Wale beitragen, indem wir niemals einen dieser tierquälerischen Meereszoos besuchen.“







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